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![]() ![]() Mobiltelefon und Thunderbird in einem Takt
Am Mittwoch, den 11. Februar 2009 Wer mit vielen Terminen und Aufgaben am Tag zu kämpfen hat, will sein Mobiltelefon mit Organizer nicht mehr missen. Will man seinen digitalen Begleiter jedoch mit Thunderbird synchronisieren, stösst man schnell an Software-Grenzen, die wir heute geschickt umschippern werden. Vergleicht man Microsoft Outlook mit dem kostenfreien Thunderbird wird man schnell feststellen, dass Outlook von Anfang an besser ausgestattet ist. Es lassen sich sowohl Mails schreiben, als auch Termine verwalten. Hierfür hat Outlook einen Kalender integriert, der sich meist ohne viel Aufwand mit jedem aktuellen Mobiltelefon synchronisieren lässt. Die Handy-Hersteller wissen um die Vormacht von Outlook in großen Unternehmen und haben sich daher schon seit langem auf Outlook eingeschossen, während andere Mail- und Termin-Programme komplett vergessen wurden. Dabei bietet der Thunderbird sogar mehr Funktionen als der große Konkurrent von Microsoft - man muss nur wissen, wie man den Donnervogel füttert. Denn im Gegensatz zu Outlook lässt sich Thunderbird mit Erweiterungen fast unendlich ausbauen. Sei es automatische Texterkennung, Signaturverwaltung oder andere Helferlein - die Plugins sind die große Stärke des Thunderbird. Mit der Erweiterung "Lightning" lässt sich der Thunderbird auch zu einem Kalender erweitern, der sich ebenfalls Termine und Veranstaltungen merken kann. So hat man am Computer immer eine gute Übersicht über seine Tages- und Wochenplanung. Jetzt stellt sich nur noch die Frage, wie man die eingegebenen Daten vom Kalender auf sein Handy bringen kann, ohne sich die Finger wund zu tippen. Hier kommt der Funambol-Server zum Einsatz, der eine Art Mittlerstelle zwischen Thunderbird und dem Handy darstellt. Der Funambol-Server ließt die Daten aus dem Kalender und speichert sie in bester Server-Art in einer Datenbank, die quasi danach schreit, vom Handy abgerufen zu werden. Damit die Synchronisation zwischen Computer und Handy auch problemlos aubläuft, muss zuerst das Handy auf den bevorstehenden Datenaustausch vorbereitet werden. Ich verwende ein Nokia E51, welches über WLAN verfügt und so ideal zu synchronisieren ist. Sind die Synchronisations-Daten richtig ins Handy eingegeben worden (das kann von Handy zu Handy variieren), greift das E51 über WLAN auf den Funambol-Server zu und holt sich die Kalenderdaten ab. Sowohl bei ausgeschaltetem Hirn als auch bei ausgeschaltetem Computer hat man also immer noch die Möglichkeit auf sein Handy zu blicken und vergisst ab nun keinen Termin mehr!veröffentlicht am 11.02.09
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